Am 09./10. Mai ging es bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen für die Schüler und Damen des KC Wetter wieder aufs Wasser, um sich im Turnier mit der Kanupolo-Konkurrenz vor allem Nordrheinwestfalens zu messen. Diesmal hatte die Stadt Köln wieder zum diesjährigen Colonia Cup auf die Regattabahn des Fühlinger Sees geladen, zugleich wurde dort auch die Westdeutsche Meisterschaft im Kanupolo ausgetragen. Da die Teilnahme an letzterer auch die offizielle „Eintrittskarte“ für die Meldung zur Deutschen Meisterschaft im kommenden August ist, waren vor allem die nordrhein-westfälischen Vereine zahlreich vertreten.
Die Wetteraner Schüler U14 traten in Köln in dieser Mannschaftszusammensetzung erst zu ihrem zweiten Turnier der Saison an. Da Trainer Nils Blanke zeitgleich in Liblar einen Bundesligaspieltag mit seinem Wetteraner Herrenteam absolvierte, sprangen die Damenspielerinnen Thea Buddich und Sophie Möller kurzfristig als Coaches ein. Und die Schüler konnten mit ihrer Leistung überzeugen: Gegen die Kanupolo-Freunde aus Deventer konnten sie am ersten Wettkampftag mit 5:3 zum Turnierauftakt einen Sieg verbuchen, ebenso mit 4:3 gegen die Mannschaft des Wuppertaler KC. Lediglich gegen den Duisburger KC waren sie mit 3:6 unterlegen, dennoch reichte es für den Einzug ins Halbfinale. Am zweiten Wettkampftag trafen die Wetteraner Schüler im Halbfinale auf die Bergheimer Piraten KKP, unterlagen diesem sehr schnellen Gegner dann aber deutlich. Im anschließenden „kleinen Finale“ lieferten sich die Wetteraner Schüler gegen das Team aus Liblar einen starken Wettkampf um Platz 3: Bis weit in die zweite Halbzeit hinein stand die Anzeige bei 3:3, letztlich musste sich die Schülermannschaft des KC Wetter dann aber mit einer Tordifferenz von zwei Toren geschlagen geben - Platz 4 für die Wetteraner U14!
Die Damen des KC Wetter landeten hinter der Spielgemeinschaft Liblar/ Bergheim und dem Team aus Münster beim Colonia Cup und der Westdeutschen Meisterschaft jeweils auf Platz 3. Dabei gab es allerdings auch Hürden zu nehmen: Die Mannschaft, die seit letzter Saison bereits studiums- und ausbildungsbedingt wenig Trainingszeit als komplettes Team auf dem Wasser verbringen kann, musste zudem wegen kurzfristig erkrankter bzw. verletzter Teamkolleginnen an beiden Wettkampftagen in reduzierter Aufstellung spielen. Auf‘s Treppchen ging’s mit etwas Glück trotzdem….

